Neues aus der Gemeinde Schladen-Werla

Gruppe Grüne/ Freie Wähler fordert Erhalt beider Freibäder in der Gemeinde Schladen-Werla

07.12.15 von Sven Hagemann

Die Freibäder in der Gemeinde Schladen-Werla stellen einen wichtigen Standortfaktor für die Ortschaften Schladen und Hornburg dar. Sie sind für viele Familien ein wesentliches Kriterium zum Verbleib in oder zum Zuzug in die Gemeinde. Die Freibäder sind aber auch ein wichtiges Zentrum zum Erwerb und zum Erhalt der Schwimmkompetenz. Sie tragen daher erheblich zur Sicherheit von Kindern und Jugendlichen bei. Darum ist es aus Sicht der Gruppe Grüne/ Freie Wähler wichtig, dass die Gemeinde alles unternimmt, um den Betrieb in den nächsten Jahren sicherzustellen.

Sven Hagemann (Grüne) unterstreicht: „Nur das überwältigende Engagement der Förder- und Trägervereine in Hornburg und Schladen hat das Überleben der Bäder bislang gesichert“. Aber ohne Unterstützung seitens der Gemeinde geht es nicht. Obwohl z.B. das Stadtbad Hornburg das jährliche Defizit von über 120.000 Euro auf etwa ein Viertel senken konnte, bleibt ein Restbetrag, der durch Spenden, Eintrittsgelder und Mitgliedsbeiträge nicht zu decken ist. „Jetzt ist die Gemeinde gefordert, die vorgesehenen Spielräume im Zukunftsvertrag zu nutzen“, fordert Sven Hagemann. Der Vertrag sieht vor, dass die Gesamtzuschüsse an die beiden Bäder 50.000 EUR pro Jahr nicht überschreiten dürfen, lässt aber letztlich offen, wie die Zuschüsse zwischen den Bädern verteilt werden.

Die Gruppe hat deshalb einen Antrag für die nächste Ratssitzung gestellt. Er sieht vor, dass ab dem Jahr 2017 der Zuschuss schrittweise auf die beiden Bäder aufgeteilt wird.

„Wir brauchen eine für beide Bäder tragbare Übergangslösung bis zum Jahre 2019, wenn der Zukunftsvertrag ausläuft. Die Gemeinde steht hierfür in der Verantwortung“, betont Sven Hagemann. Er fügt hinzu: „Ist eines der Bäder erst einmal geschlossen, ist höchst zweifelhaft, ob es je wieder geöffnet wird.“

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